Spielbarkeit
Worauf wir besonders stolz sind, ist die Spielbarkeit. Griffbrett, Steg, Saitenlage, die Wölbung des Griffbretts, Obersattel und Hals stimmen wir in sorgfältiger Handarbeit als ein zusammenhängendes System aufeinander ab, damit sich das Instrument leicht, präzise und ermüdungsfrei spielen lässt. Diese Einrichtung ist für uns kein Nebenschritt, sondern Kern unserer Arbeit.
Setup dieses Exemplars
Ausstattung und Einrichtung dieses Exemplars im Überblick:
- Saitenlage: auf ihr Optimum eingerichtet, abgestimmt auf ein normales Wohnraumklima (um die 50 % Luftfeuchte bei rund 20 °C).
- Bezug: Thomastik-Saiten, Werksbezug der Linie.
- Steg: Auflage der E-Saite mit Ebenholz verstärkt, damit sich die Saite auch bei starker Beanspruchung nicht einschneidet. Feinstimmer: schwarzer Präzisions-Feinstimmer für die E-Saite mit versilberter Stimmschraube.
- Wirbel: Ebenholz in Bohnenform. Kinnhalter: besonders flach, Ebenholz, Götz-Sonderanfertigung.
- Bauvariante SIGNATURE: dünneres, sanfter gerundetes Griffbrett; die Saitenabstände bleiben wie bei der HERITAGE.
Technische Daten
- Instrument: Violine
- Linie: CONTEMPORARY
- Qualitätsstufe: 123 CT
- Bauvariante: SIGNATURE
- Größe: 4/4
- Seriennummer: C77
- Decke: Fichte
- Boden und Hals: Ahorn
Modell in Kürze
Die Contemporary ist die Linie unseres Hauses im modernen Schwarz-Silber-Design: Ausstattung aus Ebenholz mit einem besonders flachen Kinnhalter als Götz-Sonderanfertigung, Wirbeln in Bohnenform und einem schwarzen Feinstimmer mit versilberter Schraube. Unser Familienbetrieb bei Markneukirchen besteht seit 1884 und wird in vierter Generation geführt; jede Contemporary richten wir spielfertig ein, und ihr Holz hat einen zertifizierten Ursprung. Nach unserer Erfahrung spricht sie leicht an, trägt weit und lädt zum Experimentieren ein. Ein Instrument für alle, die den nächsten Schritt gehen möchten. Was die Bezeichnungen 123, CT und S bedeuten und wie unsere Qualitätsstufen aufgebaut sind, lesen Sie ausführlich im Hauptartikel dieses Modells.
Pflege und erste Wochen
Was passiert in den ersten Wochen?
Die Saiten dehnen sich, und beim Stimmen wandert der Steg leicht Richtung Griffbrett. Ein kurzer Blick pro Woche genügt: Steht der Steg gerade? Nach einigen Wochen hat sich alles gesetzt; eine kurze Nachjustage gehört zum Einspielen dazu.
Welche Luftfeuchte mag die Geige?
40 bis 50 Prozent bei rund 20 °C halten Holz und Leimfugen in Form und die Wirbel griffig; bis 60 Prozent ist unproblematisch.
Wie pflege ich den Lack?
Nach dem Spielen den Kolophoniumstaub ohne Druck mit dem Mikrofasertuch abnehmen, das genügt. Politur, Tinktur und Alkohol bleiben vom Lack fern. Das Etui nach Kälte oder Hitze erst nach 15 bis 30 Minuten öffnen.
In diesen Texten stecken Jahrzehnte an Erfahrung und viel Herzblut. Sie sind urheberrechtlich geschützt, C.A. Götz jr. GmbH. Bitte fragen Sie uns vor jeder Verwendung. Danke für Ihre Wertschätzung.