Wolftöter Cello (Frequenzwahl), ZD-231

Wolftöter Cello (Frequenzwahl), ZD-231

ZD-231-A

Wolfton-Entstörer für Cello aus eigener Fertigung, mit wählbarer Frequenz.

  • Mehrere Massen zur Wahl
  • Zur Montage zwischen Steg und Saitenhalter

Technische Daten

Instrument Cello
Montage zwischen Steg und Saitenhalter

Merkmale

  • Für Cello

Aus der Praxis

  • Ein Wolfton entsteht, wenn eine Korpusresonanz mit einem gegriffenen Ton zusammenfällt. Betroffen ist vor allem das Cello, am häufigsten im Bereich um f und fis, seltener von e bis gis.
  • Der Entstörer wird auf dem Saitenabschnitt zwischen Steg und Saitenhalter angebracht und verstimmt diesen Abschnitt gezielt durch zusätzliche Masse.
  • Die Position wird verschoben, bis der Wolf verschwindet.
  • Weil die Masse die Saite zugleich dämpft, gilt: so leicht wie möglich, so schwer wie nötig.
  • Darüber hinaus lässt sich der Wolf über einen Saitenwechsel oder eine Anpassung des Stimmstocks durch den Geigenbauer beeinflussen.

Ausführungen

  • A bis tief d-e, ZD-231-A
  • B bis mittel es-f, ZD-231-B
  • C bis hoch e-fis, ZD-231-C
  • D bis special f-g, ZD-231-D
  • E bis special g-a, ZD-231-E
  • F bis special fis-gis, ZD-231-F

Klang und Physik

Ein Wolfton entsteht, wenn die Frequenz eines gestrichenen Tons mit einer stark gekoppelten Eigenresonanz des Korpus zusammenfällt; der Ton findet dann keinen stabilen Zustand, er stottert oder springt. Am Cello spricht der Wolf am häufigsten um f und fis an, seltener zwischen e und gis; auf der G-Saite liegt er damit in hoher Lage.

Zum schwingenden System, an das die Saite gekoppelt ist, gehört auch das Saitenstück zwischen Steg und Saitenhalter. Ein Entstörer auf diesem Stück dämpft und verschiebt die Resonanz, sodass ihre Überhöhung (der Ausschlag an der Resonanzspitze) sinkt. Er wirkt dort, wo die störende Schwingung einen Schwingungsbauch hat; sitzt er an der falschen Stelle, wandert der Wolf nur zum Nachbarton, ist er zu schwer, dämpft er auch die Nachbartöne.

Den Wolftöter ZD-231 für Cello gibt es in sechs Varianten, jeweils auf einen Tonbereich abgestimmt: A tief d-e, B mittel es-f, C hoch e-fis, D special f-g, E special g-a und F special fis-gis. Die Wahl richtet sich nach der Tonhöhe, auf der der Wolf Ihres Cellos anspricht. Wie jeder Entstörer sitzt er zwischen Steg und Saitenhalter auf dem Saitenstück, das zum mitschwingenden System des Wolfs gehört.

Unsere Erfahrung

Unsere Erfahrung: Wir setzen den Entstörer auf die Saite, auf der der Wolf anspricht, beginnen mit 7 Gramm und gehen von dort eine Stufe schwerer oder leichter. Manchmal hilft gerade ein schweres Gewicht auf der A-Saite.

Wann ein anderes Modell besser passt

Wer das Gewicht in feinen Stufen wählen möchte, findet in unseren Entstörern ZD-251 bis ZD-255 fünf Massen von 3 bis 11 Gramm.

Häufige Fragen

Haben auch hochwertige Celli einen Wolfton?

Ja, auch Celli berühmter Geigenbauer haben ihren Wolf; er entsteht gerade dort, wo Korpusresonanzen stark gekoppelt sind.

Wo bringe ich den Wolfton-Entstörer an?

Auf dem Saitenstück zwischen Steg und Saitenhalter der Saite, auf der der Wolf anspricht. Dann verschieben Sie ihn, bis der Wolf verschwindet.

Was hilft, wenn der Entstörer allein nicht reicht?

Rossing nennt als weitere Wege einen Saitenwechsel, der die Massenbelegung (Masse je Meter Saite) und damit die Kopplung ändert, und eine Anpassung des Stimmstocks durch den Geigenbauer.

Welche ZD-231-Variante passt?

Die Variante, deren Tonbereich den Wolf Ihres Cellos einschließt, zum Beispiel ZD-231-C für einen Wolf um e bis fis.

Frequenz

Normaler Preis€83,95
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inkl. MwSt.

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