Thomastik Peter Infeld Kolophonium Violine KPI001, ST-KPI001-ROSIN
ST-KPI001-ROSIN
Das Thomastik Kolophonium KPI001 gehört zur neuen Generation der Thomastik-Infeld Bogenharze und ist für die Violine bestimmt.
- Kolophonium altert; wird die Oberfläche glasig, hilft leichtes Anrauen
- Die exklusive Mischung aus Harzen und Wachsen von fünf Kontinenten ist auf die Anforderungen der Violinsaiten abgestimmt.
- Es kommt mit einer schützenden Silikonkappe.
Technische Daten
| Serie | Kolophonium KVI/KPI |
| Instrument | Violine |
| Artikelnummer | ST-KPI001-ROSIN |
Beschreibung
Hergestellt in Wien von Thomastik-Infeld.
Klang und Physik
Kolophonium (der Rückstand, der beim Destillieren von Terpentin aus Nadelholzharz zurückbleibt) erhöht auf dem Bogenhaar die Haftreibung (die Reibung zwischen zwei Flächen, die noch nicht gegeneinander gleiten). So nimmt der Bogen die Saite mit, bis ihre Rückstellkraft überwiegt; dann gleitet sie zurück und haftet von neuem.
Der Unterschied zwischen Haft- und Gleitreibung, zu dem das Kolophonium beiträgt, legt mit fest, zwischen welcher minimalen und maximalen Bogenkraft (dem Druck des Bogens auf die Saite) ein stehender Ton entsteht. In diesem Bereich reißt sich die Saite je Schwingung genau einmal los (Helmholtz-Bewegung), und der Ton enthält die vollständige Reihe der Harmonischen (der ganzzahligen Vielfachen des Grundtons).
Häufige Fragen
Warum braucht der Bogen Kolophonium?
Kolophonium erhöht die Haftreibung zwischen Bogenhaar und Saite. Der Bogen nimmt die Saite nur so lange mit, wie diese Haftreibung die Rückstellkraft der Saite übersteigt, und aus diesem Wechsel von Haften und Gleiten entsteht der gestrichene Ton.
Woher kommt der Name Kolophonium?
Von der Stadt Kolophon in Kleinasien. Kolophonium ist der Rückstand aus der Destillation von Terpentin aus Nadelholzharz.