Thomastik Kuenstler-Kolophonium 205 Hart (Kontrabass)

Thomastik Kuenstler-Kolophonium 205 Hart (Kontrabass), ST-205III-ROSIN

ST-205III-ROSIN

Das Thomastik Spezial-Kolophonium Nr. 205 in harter Ausführung (III) ist die festeste Variante des Kontrabass-Harzes. Es wurde für warme und feuchte Spielumgebungen entwickelt.

  • Hart (III) gleitet glatter, hinterlässt weniger Rückstände und ist die ruhigere Wahl bei Hitze und hoher Luftfeuchte
  • Kolophonium altert; wird die Oberfläche glasig, hilft leichtes Anrauen

Technische Daten

Serie Spezial
Instrument Kontrabass
Artikelnummer ST-205III-ROSIN

Beschreibung

Die harte Konsistenz sorgt für kontrollierten, präzisen Griff und unterstützt eine klare Tongebung mit guter Projektion. Die Staubentwicklung ist bei dieser Härtestufe besonders gering. Das Kolophonium wird auf einem Stoffhalter präsentiert und ist sofort einsatzbereit. Hergestellt in Wien.

Klang und Physik

Kolophonium (der Rückstand, der beim Destillieren von Terpentin aus Nadelholzharz zurückbleibt) erhöht auf dem Bogenhaar die Haftreibung (die Reibung zwischen zwei Flächen, die noch nicht gegeneinander gleiten). So nimmt der Bogen die Saite mit, bis ihre Rückstellkraft überwiegt; dann gleitet sie zurück und haftet von neuem.

Der Unterschied zwischen Haft- und Gleitreibung, zu dem das Kolophonium beiträgt, legt mit fest, zwischen welcher minimalen und maximalen Bogenkraft (dem Druck des Bogens auf die Saite) ein stehender Ton entsteht. In diesem Bereich reißt sich die Saite je Schwingung genau einmal los (Helmholtz-Bewegung), und der Ton enthält die vollständige Reihe der Harmonischen (der ganzzahligen Vielfachen des Grundtons).

Häufige Fragen

Warum braucht der Bogen Kolophonium?

Kolophonium erhöht die Haftreibung zwischen Bogenhaar und Saite. Der Bogen nimmt die Saite nur so lange mit, wie diese Haftreibung die Rückstellkraft der Saite übersteigt, und aus diesem Wechsel von Haften und Gleiten entsteht der gestrichene Ton.

Stehen die Nummern auf Kolophonium immer für die Härte?

Das ist je Hersteller verschieden. Bei Thomastik stehen 1, 2 und 3 für weich, mittel und hart, bei Lapella heißen die Ausführungen Solid, Medium und Soft. Die Kontrabass-Kolophonien DB1 und DB2 von Hidersine sind nach der Temperatur benannt, für kaltes und für gemäßigtes Wetter.

Woher kommt der Name Kolophonium?

Von der Stadt Kolophon in Kleinasien. Kolophonium ist der Rückstand aus der Destillation von Terpentin aus Nadelholzharz.


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