Thomastik Kuenstler-Kolophonium 202A Hart (Rund), ST-202AIII-ROSIN
ST-202AIII-ROSIN
Das Thomastik Künstler-Kolophonium Nr. 202A in harter Ausführung (III) ist die Ausführung der Artist Line für Violine und Viola. Die feste Rezeptur eignet sich besonders für wärmere oder feuchtere Umgebungen.
- Hart (III) gleitet glatter, hinterlässt weniger Rückstände und ist die ruhigere Wahl bei Hitze und hoher Luftfeuchte
- Kolophonium altert; wird die Oberfläche glasig, hilft leichtes Anrauen
Technische Daten
| Serie | Künstler-Kolophonium |
| Instrument | Violine |
| Artikelnummer | ST-202AIII-ROSIN |
Beschreibung
Es sorgt für präzisen, kontrollierten Halt und unterstützt eine fokussierte Tongebung mit Brillanz. Dank der harten Konsistenz entsteht besonders wenig Staub. Das Kolophonium wird auf einem Stoffhalter geliefert und ist sofort spielbereit. Hergestellt in Wien von Thomastik-Infeld.
Klang und Physik
Kolophonium (der Rückstand, der beim Destillieren von Terpentin aus Nadelholzharz zurückbleibt) erhöht auf dem Bogenhaar die Haftreibung (die Reibung zwischen zwei Flächen, die noch nicht gegeneinander gleiten). So nimmt der Bogen die Saite mit, bis ihre Rückstellkraft überwiegt; dann gleitet sie zurück und haftet von neuem.
Der Unterschied zwischen Haft- und Gleitreibung, zu dem das Kolophonium beiträgt, legt mit fest, zwischen welcher minimalen und maximalen Bogenkraft (dem Druck des Bogens auf die Saite) ein stehender Ton entsteht. In diesem Bereich reißt sich die Saite je Schwingung genau einmal los (Helmholtz-Bewegung), und der Ton enthält die vollständige Reihe der Harmonischen (der ganzzahligen Vielfachen des Grundtons).
Häufige Fragen
Warum braucht der Bogen Kolophonium?
Kolophonium erhöht die Haftreibung zwischen Bogenhaar und Saite. Der Bogen nimmt die Saite nur so lange mit, wie diese Haftreibung die Rückstellkraft der Saite übersteigt, und aus diesem Wechsel von Haften und Gleiten entsteht der gestrichene Ton.
Woher kommt der Name Kolophonium?
Von der Stadt Kolophon in Kleinasien. Kolophonium ist der Rückstand aus der Destillation von Terpentin aus Nadelholzharz.