Liebenzeller Metall-Kolophonium, ZB-942

ZB-942-I

Liebenzeller Metall-Kolophonium wird seit über fünfzig Jahren im Schwarzwald von Hand hergestellt. Basis ist reines Lärchenharz, dem ausgewählte Metalle zugesetzt werden.

  • Reines Lärchenharz mit Metallzusatz, handgefertigt im Schwarzwald
  • Vier Metalle: Gold, Silber, Kupfer und Meteoreisen
  • Härtegrade I bis VI, von hart nach weich

Technische Daten

Basis Lärchenharz
Metallzusätze Gold, Silber, Kupfer, Meteoreisen
Härtegrade I bis VI, hart bis weich
Herstellung Handgefertigt im Schwarzwald

Merkmale

  • Zuordnung des Herstellers: Violine I oder II, Viola II oder III, Cello III und IV, Kontrabass V und VI

Aus der Praxis

  • Für solistisches Spiel empfiehlt der Hersteller jeweils den härteren der beiden für das Instrument genannten Grade.
  • Den Metallzusätzen schreibt der Hersteller unterschiedliche Klangfarben zu.
  • Was Spieler übereinstimmend berichten, ist die Ergiebigkeit: wenige Striche reichen weit, und der Kuchen hält bei sparsamem Gebrauch sehr lange.
  • Ebenfalls wiederkehrend genannt: wenig Staub und wenig weißer Rückstand auf der Decke.
  • Vor dem ersten Auftragen den Bogen mit einem weichen Tuch reinigen und anfangs nur wenig auftragen. Das gilt auch beim Wechsel zwischen den Sorten.
  • Hinweis zur Verwechslungsgefahr: Wir führen ausschließlich das Original Liebenzeller Kolophonium aus dem Schwarzwald.

Ausführungen

  • Gold I, für Violine, ZB-942-I
  • Gold II, für Violine und Viola, ZB-942-II
  • Gold III, für Viola und Cello, ZB-942-III
  • Gold IV, für Cello, ZB-942-IV
  • Gold VI, für Kontrabass, ZB-942-VI
  • Silber I, für Violine, ZB-942-I-S
  • Silber II, für Violine und Viola, ZB-942-II-S
  • Kupfer I, für Violine und Viola, ZB-942-I-K
  • Kupfer II, für Cello, ZB-942-II-K
  • Eisen I, für Violine und Viola, ZB-942-I-E
  • Eisen II, für Cello, ZB-942-II-E

Klang und Physik

Kolophonium (der Rückstand, der beim Destillieren von Terpentin aus Nadelholzharz zurückbleibt) erhöht auf dem Bogenhaar die Haftreibung (die Reibung zwischen zwei Flächen, die noch nicht gegeneinander gleiten). So nimmt der Bogen die Saite mit, bis ihre Rückstellkraft überwiegt; dann gleitet sie zurück und haftet von neuem.

Der Unterschied zwischen Haft- und Gleitreibung, zu dem das Kolophonium beiträgt, legt mit fest, zwischen welcher minimalen und maximalen Bogenkraft (dem Druck des Bogens auf die Saite) ein stehender Ton entsteht. In diesem Bereich reißt sich die Saite je Schwingung genau einmal los (Helmholtz-Bewegung), und der Ton enthält die vollständige Reihe der Harmonischen (der ganzzahligen Vielfachen des Grundtons).

Häufige Fragen

Warum braucht der Bogen Kolophonium?

Kolophonium erhöht die Haftreibung zwischen Bogenhaar und Saite. Der Bogen nimmt die Saite nur so lange mit, wie diese Haftreibung die Rückstellkraft der Saite übersteigt, und aus diesem Wechsel von Haften und Gleiten entsteht der gestrichene Ton.

Stehen die Nummern auf Kolophonium immer für die Härte?

Das ist je Hersteller verschieden. Bei Thomastik stehen 1, 2 und 3 für weich, mittel und hart, bei Lapella heißen die Ausführungen Solid, Medium und Soft. Die Kontrabass-Kolophonien DB1 und DB2 von Hidersine sind nach der Temperatur benannt, für kaltes und für gemäßigtes Wetter.

Woher kommt der Name Kolophonium?

Von der Stadt Kolophon in Kleinasien. Kolophonium ist der Rückstand aus der Destillation von Terpentin aus Nadelholzharz.

Metallzusatz
Stärke

Normaler Preis€38,95
/
inkl. MwSt.

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