Hill Kolophonium 2064, dunkel, für Violine, HL-2064
HL-2064
Dunkles Kolophonium für Violine aus dem Zubehörprogramm von W. E. Hill & Sons. Dunkle Sorten sind weicher und griffiger als helle und geben mehr Biss beim Ansatz.
- Kräftigerer Griff als die helle Ausführung 1470
- W. E. Hill & Sons, London; die Zubehörlinie wird in England von der Hidersine Company gefertigt
Technische Daten
| Ausführung | dunkel |
| Instrument | Violine |
| Herstellungsland | England |
| Artikelnummer | HL-2064 |
Merkmale
- Dunkles Kolophonium für Violine
Aus der Praxis
- Helle Sorten sind härter, dunkle weicher und griffiger. Die verbreitete Faustregel lautet hell bei feuchtwarmem Raumklima, dunkel bei trockener Heizungsluft.
- Sparsam auftragen. Wer bei jedem Übedurchgang nachreibt, nimmt in aller Regel zu viel; bei den meisten Spielern genügen einige Striche alle vier bis fünf Spielstunden.
- Zu viel Kolophonium erkennen Sie an weißem Belag auf Decke und Saiten und an einem kratzigen, zugleich dumpfen Ton.
- Nach dem Spielen gehört der Kuchen zurück in seine Hülle; dort ist er vor Stößen geschützt.
Klang und Physik
Kolophonium (der Rückstand, der beim Destillieren von Terpentin aus Nadelholzharz zurückbleibt) erhöht auf dem Bogenhaar die Haftreibung (die Reibung zwischen zwei Flächen, die noch nicht gegeneinander gleiten). So nimmt der Bogen die Saite mit, bis ihre Rückstellkraft überwiegt; dann gleitet sie zurück und haftet von neuem.
Der Unterschied zwischen Haft- und Gleitreibung, zu dem das Kolophonium beiträgt, legt mit fest, zwischen welcher minimalen und maximalen Bogenkraft (dem Druck des Bogens auf die Saite) ein stehender Ton entsteht. In diesem Bereich reißt sich die Saite je Schwingung genau einmal los (Helmholtz-Bewegung), und der Ton enthält die vollständige Reihe der Harmonischen (der ganzzahligen Vielfachen des Grundtons).
Häufige Fragen
Warum braucht der Bogen Kolophonium?
Kolophonium erhöht die Haftreibung zwischen Bogenhaar und Saite. Der Bogen nimmt die Saite nur so lange mit, wie diese Haftreibung die Rückstellkraft der Saite übersteigt, und aus diesem Wechsel von Haften und Gleiten entsteht der gestrichene Ton.
Woher kommt der Name Kolophonium?
Von der Stadt Kolophon in Kleinasien. Kolophonium ist der Rückstand aus der Destillation von Terpentin aus Nadelholzharz.